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Dienstag, 22. August 2017

Nein danke.


Und dann sitz ich da, scrolle durch die fröhlich schönen Urlaubsfotos auf instagram, durch all die "tollen Momente" der anderen Blogger 
und sehe doch immer nur das selbe.

Montag, 14. August 2017

Nach einer Woche München...

Guten Morgen, guten Tag. Es ist nun schon eine ganze Woche her, dass ich so richtig fest und eingerichtet und glücklich in der neuen Wohnung wohne. In meiner ersten eigenen Wohnung. In einer neuen Stadt. Köln ist ein Kapitel, das ich vor zwei Wochen geschlossen habe. Denn ich habe meinen langjährigen Wunsch zur Wirklichkeit gemacht - und bin für einen neuen Job endlich nach München gezogen. "Endlich" deshalb, weil ich nach meinem ersten Praktikum 2014 schon hier in der Stadt bleiben wollte und beschloss: "eines Tages werde ich in München wohnen!"
Die Stadt hier ist anders. Von den Menschen, von der Atmosphäre - und hell yeah - auch von den Preisen. Daran muss ich mich tatsächlich noch gewöhnen. Daran, wie viel Geld das Wohnen und Leben in der bayerischen Landeshauptstadt schluckt. Köln ist da um einiges einfacher. Aber ich nehme die Herausforderung gerne an.
Genau so wie das Alleinewohnen. Nach fünf Jahren in diversen WGs hatte ich nun die Schnauze voll und wollte endlich was Eigenes. Köln hat mich, was das Zusammenleben mit anderen Menschen angeht, ziemlich auf die Probe gestellt. In meiner letzten WG standen wir kurz vor dem Rausschmiss, weil unsere den Drogen nicht abgeneigte Mitbewohnerin nicht mehr ihre Miete zahlen wollte und selbst nachdem der monatelange Terror irgendwann aufhörte (weil sie auszog), klingelte die Polizei noch Wochen später an unserer Tür und verlangte nach ihr. Die Wohnung war permanent dreckig und ich durfte nach langen Drehs erst mal putzen, sobald ich nach Hause kam - außerdem wurden regelmäßig meine Vorräte weggegessen und ich war ständig nur am Nachkaufen. Verständlich vielleicht, dass ich jetzt nur noch meinen eigenen Dreck wegmachen möchte und mich bei jedem Blick in den Kühlschrank freue, weil alles ganz alleine meines ist. 
So viel kann ich euch nach einer Woche München sagen: mir gefällt es hier. Und hier bleibe ich auch mindestens mal zwei Jahre. Angekommen! Wer hätte das gedacht. :)


PS: Während des Umzug sind keine neuen Fotos entstanden, die ich euch zeigen könnte. Und weil ich nicht nur etwas hochladen möchte, damit was gepostet ist, kann es noch einige Tage dauern, bis ihr wieder etwas Neues von mir lest/seht.
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Freitag, 4. August 2017

Augustportrait.

Nur eine kleine Portraitsitzung zwischendrin.

Montag, 17. Juli 2017

Mittwoch, 12. Juli 2017

We roam Germany || Geierlay


Ja, es ist total bekloppt, nachts um 03:15 Uhr freiwillig mit dickem Kopf und laufender Nase aufzustehen. Aber ausgemacht ist ausgemacht und eine Erkältung hat mich noch nie davon abgehalten eine mega Fotolocation zu besuchen. Dieses Mal stand Folgendes auf der Liste: die Hängebrücke Geierlay in Rheinland-Pfalz. Wir wollten zum Sonnenaufgang da sein, wenn sich noch kein anderer Tourist nach draußen traut. Sonnenaufgang hatten wir zwar keinen, aber eben auch keine anderen Besucher. 100 Meter über dem Boden "schwebt" die Konstruktion, aber so richtig eindrucksvoll ist's erst, wenn man die Brücke auch betritt. Je mehr man von den 360 Metern Länge zurücklegt, desto mehr begreift man erst die Dimension, wie verrückt es ist, alleine über einer Schlucht zu stehen. Man spürt jeden Schritt des anderen (oder lag's an deinen Schritten, Sarah?!) und ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es sich anfühlen muss, wenn mehr als 20 andere Leute mit mir darüberstiefeln. Zwei Mal habe ich richtig nach unten gucken können bis meine Höhenangst wieder einsetzte und ich dann dank Platzregen rufen konnte: "Wir müssen jetzt echt schleeeeunigst nach Hause gehen!"
Mein Fazit zu dem (kleinen) 'Instagram-Hype Hängebrücke' - lohnt sich. Kann man machen. Aber am besten vor allen anderen Besuchern. Der kleine Ort, in dem man parken darf, hat sich leider nicht so gut präsentiert. Wir wurden bereits kurz vor 6 Uhr morgens von einer Anwohnerin grundlos mehr als nur angeschnauzt und uns wurde mit einer Anzeige gedroht, sollten wir nicht ausreichend Parkticket lösen. Hat uns fast das Erlebnis verdorben. Man ist als Besucher also vielleicht nicht bei allen Dorfbewohnern willkommen.