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Sonntag, 1. März 2015

#instawaisen 20

Ist das eigentlich ein Jubiläum? 20 Ausgaben der #instawaisen. Das sind mindestens 20 Wochen, die ich für euch in letzter Zeit zusammengefasst habe. Ihr nehmt ganz schön teil an meinem Leben, merkt ihr das? Mittlerweile gehört ihr schon ziemlich zu meinem Alltag. Ich mag das. Mich mitzuteilen und zu wissen, dass da draußen jemand mitliest, sich vermutlich auch nur die Bilder ansieht, aber das ist okay, denn deshalb ist dieser Blog ja damals entstanden. Schön, dass selbst vier Jahre nachdem ich erstesahne ins Leben gerufen habe, noch Menschen da sind, die sich für meinen Kram interessieren. Bevor ich hier noch sentimental werde, versonnen aus dem Fenster blicke und dann vergesse, auf "veröffentlichen" zu drücken (soll bereits passiert sein ... ähem) kommen wir zum ursprünglich Geplanten - zu den #instawaisen
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Ich bin immer auf Achse. "Busy B sollte das mit dem busy mal nicht übertreiben", sagte man mir erst kürzlich. Stimmt schon, aber ich kann nicht anders. Und bisher hat mich noch niemand gestoppt. Und so verbringe ich alleine schon durchschnittlich vier Stunden pro Woche im Zug. Das sind 208 Stunden im Jahr. Uff. Ich darf über so was nicht zu lange nachdenken, sonst bekomme ich wieder mein Migränchen. Aber ich komme damit klar, wenn die Landschaft in glänzendem Licht an mir vorbeirauscht. Dann ist das alles okay. // Doch viel lieber setze ich mich bei den ersten Anzeichen von Frühling an mein Fenster und schreibe Hausarbeit. Heute ist Abgabe! Allerdings mag ich Abgaben nicht, weil ich so ungeduldig bin und auf die Bewertung unendlich lange warten muss. Argh. Aber gut, viel Zeit zum Hadern bleibt mir nicht - ich gehe nahtlos über zur nächsten Hausarbeit. Mein Leben ist so spannend*. *nicht

Und nun noch etwas mehr

Gehört: Ganz viel Sam Smith. Konzertvorbereitung sozusagen. Am liebsten habe ich übrigens diesen Remix (klick), denn der hat mich durch meine produktivsten Hausarbeitsphasen getragen. Am Mittwoch ist es dann so weit. Vorfreude vorprogrammiert!

Gelesen: "Zu Vergewaltigungsdrohungen in nur wenigen Schritten". Ein grandioser Blogpost von Vienella über all das, was wir im Netz erfahren und ertragen müssen. Über Provokation und warum wir verdammt noch mal nicht daran schuld sind, beschimpft, belästigt und bedroht zu werden.

Gedacht: "Die Welt ist verrückt." Überlegt nur mal, wie die Welt und alles in und auf ihr miteinander verzahnt ist. Wer hat dieses verrückte Konstrukt der Straßennetze errichtet, wie kann es sein, dass eine Straße in die nächste mündet und wir genau dort ankommen können, wo wir wollen? Wie kann es sein, dass jede noch so kleine Entscheidung Einfluss auf alles hat, was noch kommt? Wie kann es sein, dass jeder so vor sich hin lebt und doch darauf angewiesen ist, was der andere tut? Wie kann es sein, dass es hier regnet, aber zwei Straßen weiter die Sonne scheint? Wie kann es sein, dass ich mir über so etwas den Kopf zerbreche und ihr das auch noch lest?

1 Kommentar:

  1. Der Post, den du bei "Gelesen" geteilt hast, hat mich sehr an Enas Video erinnert: https://www.youtube.com/watch?v=UMAF7Pevql4
    Einfach unfassbar und viel zu wenig thematisiert!

    Ach ja, Glückwunsch zu deinen 20 Instawaisen ;)

    Liebe Grüße,
    Malika

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Sahnehäubchen sind natürlich immer gerne gesehen :)