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Mittwoch, 9. September 2015

München. Was ich an dir liebe.

"Oh München. Du bist so schön!", hörte man mich von meinem Fahrrad aus immer wieder laut sagen als wir vom Stachus zur Leopoldstraße fuhren. Ich konnte gar nichts dagegen machen - dieser Satz kam ganz von allein. Wie sehr hatte ich mich auf vergangenes Wochenende gefreut. Endlich wieder München. Bayerns Landeshauptstadt finde ich unheimlich schön. Okay, München mag auf den ersten Blick wirken wie die Hochburg des "Schickimickis" und ja - die Stadt ist teuer! Doch sie kann so viel mehr.
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Ich gebe es zu. Früher fand ich diese Stadt unheimlich doof. Zu den Zeiten als man immer nur mit dem Auto "durch München durch" gefahren ist, blieb überhaupt nichts hängen. "Ne Großstadt halt", dachte ich mir da als kleines Provinzei. Doch dann wohnte ich für einen Monat mittendrin und wollte gar nicht mehr raus. Aufgrund meines wahnsinns Orientierungssinns - Ironie!- lernte ich auf dem Heimweg von der Arbeit alle möglichen Ecken kennen, entdeckte wunderschöne Straßen und Bauwerke und ... fühlte mich zuhause.
_DSC00366_870"Können wir auch zum Eisbach fahren?" Ich hatte es noch nie geschafft, dorthin zu fahren, wollte mir aber doch unbedingt die Surfer anschauen. Jawohl, in München schnappt man sich einfach sein Brett und surft auf einem Bach - quasi. Stundenlang hätte ich da sitzen können. Bei uns daheim gibt's das nicht. Da springt höchstens mal einer von der Brücke in den Fluss und wird von der Polizei aufgegabelt. Kein Vergleich zu den Sportlern hier.
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Seht ihr, München ist so schön! Da wird man auch nicht schief angeguckt, wenn man mal in der Öffentlichkeit Fotos macht. Da gibt's tolle Architektur, gut angezogene Menschen und das beste Eis der Welt (persönlicher Tipp: Ballabeni, Theresienstrasse 48). Der englische Garten lädt zum Entspannen ein und ich sag es euch: eines Tages wohne ich in München. Irgendwann. Versprochen. 
_DSC00498_870 Und wenn München mal nervt, kann man mit dem Zug eine Stunde rausfahren, sich mit dem Schlauchboot auf den Inn setzen und gemütliche fünfeinhalb Stunden vor sich hinpaddeln. Bis es dann zu kalt wird, man zusammenpackt und wieder zurückfährt. Kein Mist. Stiftung erstesahne-Test hat das für euch geprüft. Prädikat "kann man machen!"
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Kommentare:

  1. Hm, ich war das letzte Mal so richtig in München, als ich fünf Jahre alt war. Da fand ich es toll! Danach reizte mich eher der Norden mehr, Hamburg und so. Aber vielleicht sollte ich auch mal wieder in den Süden ;)
    Deine Liebeserklärung an die Stadt ist beeindruckend, vor allem mit außergewöhnlichen Tipps!
    Liebe Grüße,
    Malika

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  2. Schöner Post, ich mag die Fotos und du zeigst wirklich andere, besondere Eindrücke :) Ich war noch nie in München, hatte auch immer die Vorstellung einer "schickimicki Stadt". Jetzt würde ich doch sehr gerne mal hin :)
    Liebe Grüße,
    Maybrit von Kopfchaos

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  3. Was für ein schöner Post an München!
    Da hat man ja gleich Lust hinzufahren :)
    liebst Marie

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  4. München ist so eine wunderbare Stadt! <3

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  5. Hab auch mal drei Monate dort Praktikum gemacht – bei solche Beiträgen merkt man, wie es einem fehlt! Auch wenn ich dort nicht wohnen wollen würde.

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  6. Ich habe drei Jahre in Augsburg gewohnt - also relativ nah an München. Ich bin bis heute nicht mit der Stadt warm geworden. Klar, es ist eine Großstadt, aber sie wirkt irgendwie provinziell. Sowohl in den Öffnungszeiten als auch im Denken der Leute... Natürlich gibt es schöne Ecken wie den Eisbach - aber das reicht für mich nicht so aus. Ich hab mich nie so wohlgefühlt. Aber im Prinzip ist das ja auch gut, wenn eine Stadt polarisiert.
    Am wichtigsten sind aber eh die Leute, die man vor Ort kennt. :) Deshalb werde ich wohl noch öfter nach München (müssen) ;)
    Liebe Grüße
    Petra

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Sahnehäubchen sind natürlich immer gerne gesehen :)