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Mittwoch, 23. September 2015

Wochenmitte. Mal kurz rekapitulieren.

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Wie ich bereits vor ein paar Wochen erzählte: mittwochs räume ich Kopf und To-Do-Liste auf. Das ist heute auch bitter nötig, denn in den letzten 19 Tagen war ich ein Mal in München und zwei Mal in Berlin. Da bleibt einiges liegen. Nun bin ich zwar zurück - mein Aufenthalt zuhause wird aber nur von kurzer Dauer sein. Eigentlich ist in meinem Leben sonst nicht so viel los, ehrlich, aber im Moment läuft in meinem Kopf schon die ganze Zeit dieses Lied (klick). 

Kamerapause!
Zwei Mal so kurz hintereinander die Hauptstadt zu besuchen, bot mir dir Möglichkeit, beim zweiten Mal einfach mal nur zu entdecken. Ohne Kamera, ohne Laptop. Eine ganz ungewohnte Erfahrung war das. Die Kamera ist unterwegs das, was bei anderen das Handy ist. Nämlich der treue Begleiter, der nur selten aus der Hand gelegt wird. Bestes Beispiel war das Lollapalooza, da hatte ich selbst in der Menge meine Kamera immer bei mir. Einfach, weil es mich glücklich macht, jederzeit die besonderen Momente einfangen zu können.
Als ich dann wieder in der Heimat war, "musste" ich quasi für die Uni viel fotografieren, bearbeiten, wieder fotografieren und wieder neu bearbeiten. Also beschloss ich: Kamerapause in Berlin! Nun gibt es keine Bilder vom Alexanderplatz im Sonnenuntergang, von den wundervollen Lichtern bei Nacht und auch nicht von Udo Walz, wie er vor seinem Salon einen Kaffee getrunken hat. Die Pause hat gut getan. Jetzt habe ich wieder Lust auf das, was mich in wenigen Tagen erwartet.

Nie wieder!
Auch bei meiner zweiten Reise nach Berlin wohnten wir in einem Airbnb-Apartment. Die Wohnung war schön eingerichtet, aufgeräumt, lag direkt an der U-Bahn-Station und war preislich unschlagbar. Doch dieses Mal war etwas anders: wir wohnten nicht alleine, sondern mit dem Vermieter. Der war freundlich und zuvorkommend, machte uns Kaffee, stellte nicht mehr Fragen als nötig ...  also eigentlich alles cool. Und doch: ich werde das nie wieder machen.
Als WG-Bewohnerin bin ich es gewohnt, mit anderen Menschen zusammenzuwohnen. Aber mit einem fremden Menschen in einem Raum zu schlafen, weil die Wohnung nun mal nicht mehr Raum hergibt? Unangenehm. Überall lagen offen Rechnungen herum, der private Terminkalender des Vermieters hing an der Wand, der Kleiderschrank stand sperrangelweit offen. Kurzum: nie habe ich mehr das Gefühl gehabt, in die Privatsphäre eines anderen Menschen einzudringen, als in diesen drei Tagen in diesem Apartment. Ich war froh, dass wir uns nicht mehr persönlich von unserem Vermieter verabschieden mussten, weil der unterwegs war. In meinem Kopf hätte nach dem "Tschüss und danke für alles!" auf jeden Fall das "... und ich weiß, was dich der letzte Besuch beim Physiotherapeuten gekostet hat" rot und wild geblinkt.

Ciao, bis bald!
Ich verabschiede mich heute schon mal in meinen wohlverdienten Urlaub. Ich werde nun noch ein paar wichtige Dinge erledigen und dann ab Samstag nichts mehr bloggen, auf Facebook posten, snappen oder instagrammen. Ich mache Social-Media-Urlaub und freue mich, wenn wir uns in einer Woche wieder sprechen. In dem Sinne - Ciao, bis bald!

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Kommentare:

  1. Beim Physiotherapeuten oder beim Psychotherapeuten? :) Schönen Urlaub dir.

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  2. Oh, ich finde deine Mittwochs-Aufräum-Arbeit toll und das Fensterbild passt perfekt dazu! Ich wünsche dir viel Spaß im Urlaub und hoffe, da hast du deine Kamera dann dabei ;) Wobei ich es uch verstehen könnte, wenn nicht... Ich war in den Sommerferien in Istanbul, der Stadt, wo ich nicht nur ein Jahr gelebt habe, sondern danach auch schon wiedr mit Kamera zu Besuch war. Und dann habe ich die Kamera nicht mitgenommen. Sondern mir den Wind um die Nase pusten lassen, mich gefreut, dass ich meinen Eltern gelassen alles zeigen konnte und vor allem, dass ich cool in der Gegend rumgucken konnte, während meine Familie (die noch nie vorher in Istanbul gewesen waren bzw. das letzte Mal vor zwanzig Jahren) wie die besessenen fotografiert haben. Nur bei ein, zwei Stadtvierteln, die ich auch noch nicht kannte, habe ich eine Ausnahme gemacht.
    Ich bin nächste Woche in Berlin, aber da werde ich die Kamera vermutlich mitnehmen...

    Genieß deinen Urlaub und erhol dich gut!
    Malika

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    1. Danke dir :) Im Urlaub ist die Kamera aber sowas von dabei, da freue ich mich schon seit Wochen drauf, das wird super! Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Berlin :)

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  3. Dann bin ich mal gespannt was du uns von deinem Social-Media-Urlaub so berichten kannst!
    Ich selbst lege die Kamera auch manchmal bei Seite, um den Moment und das Geschehen selbst mehr genießen zu können! Ich habe dann auch nicht das Gefühl irgendwas verpassen zu fotografieren!

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Sahnehäubchen sind natürlich immer gerne gesehen :)