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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wochenmitte. Zeit für Geschichten.

Kaffee


Hallo, du schöner Mittwoch! 

Endlich ist wieder Mitte der Woche - endlich kann ich wieder aus meinem langweiligen Leben erzählen und keinen darf es stören, denn dafür ist diese wunderbare Rubrik ja da: es ist Wochenmitte! Und es hat sich einiges getan die letzten Wochen. Mein letzter etwas längerer Text beschäftigte sich mit nicht so guten Gefühlen. Mit Menschen, die einem weh tun und Situationen, die einen enorm unter Druck setzen. Aber auch mit dem Wissen, dass nach jedem Tief ein Hoch folgt. Und genau so ist es. 

Ich bin endlich umgezogen 

- ein ganz spontanes und riskantes Unterfangen. Denn ich hatte mein altes WG-Zimmer gekündigt und musste innerhalb von drei Wochen eine neue Bleibe finden. Drei Wochen, von denen ich nur zwei überhaupt in Köln war und Besichtigungen wahrnehmen konnte. Doch meine Pechsträhne schien plötzlich vorbei zu sein. Nach zahlreichen Absagen vor und nach geplanten Besichtigungsterminen kam eines Abends ein Anruf: "Wir wollen, dass du einziehst!" Ich packte also all meinen Kram zusammen und zog (weil es nicht anders ging) alleine um. Unterschätzt niemals den Aufwand eines Umzugs, wenn ihr ihn alleine stemmt. Ich bin ganz schön an meine Grenzen gekommen, wurde aber von meinen neuen Mitbewohnerinnen unglaublich toll unterstützt. Und so wohne ich nicht mehr in möblierten 13 qm, sondern in von mir gestalteten 22 qm. Endlich habe ich wieder das Gefühl, mich kreativ voll entfalten zu können und einfach ich sein zu können.

Ich bin in einem neuen Projekt

- und das kam auch spontaner als gedacht. Wusste ich vor einigen Wochen noch nicht, was ich nach meinem auslaufenden Vertrag machen sollte ("Hartz IV und der Tag gehört dir..."), kam an meinem Geburtstag der entscheidende Anruf und bescherte mir mit das beste Geschenk. Nun springe ich nicht mehr jedes Wochenende auf einer anderen Hochzeit herum. Wenn, dann nur noch als Fotografin! Nein, ich bin jetzt beim Perfekten Dinner und darf anderen Leuten beim Kochen und Essen zusehen. Was super fies klingt, ist eigentlich ziemlich super. Ich mag das Konzept, die Leute und den Rhythmus. Ich bleibe Köln also noch länger erhalten und das ist tatsächlich cooler als vor ein paar Wochen noch gedacht. Denn ...

Ich lerne endlich Köln kennen

- und fange langsam an mich wohlzufühlen. Der Umzug und der neue Arbeitsrhythmus ermöglichen es mir auf einmal, die Stadt zu erkunden und neue Leute kennenzulernen. In meinen freien Wochen bin ich also plötzlich jeden Abend irgendwo anders - sei es im Theater, im Kino oder auf WG-Abenden und Parties. Ich habe das Gefühl, dass jetzt alles hier so ist wie es sein sollte. In den letzten Monaten habe ich mir selbst nicht die Möglichkeit gegeben hier anzukommen. Jetzt hält mich nichts mehr davon ab.

Doch die Heimat und vor allem Bamberg geraten damit trotz allem nicht in Vergessenheit. Nächste Woche bin ich für ein bisschen Schabernack wieder dort. Und das bedeutet: Fotos, Fotos, Fotos. 

1 Kommentar:

  1. Ich mag deine Wochenmitte gerne! Schön, dass gerade vieles gut läuft (:

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Sahnehäubchen sind natürlich immer gerne gesehen :)