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Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016.

31.12.2016 - Es ist an der Zeit. Dabei kann ich euch gar nicht sagen, ob die letzten 365 Tage schneller oder langsamer vergangen sind als die Jahre zuvor. Aber: 2016 war das Jahr, in dem (für mich) bisher am meisten passiert ist und das Jahr, in dem mein Zeitgefühl verloren ging. Vielleicht war es das Jahr, in dem ich mich am meisten weiterentwickeln konnte. Lasst es mich so formulieren: Mein Jahr lässt sich ganz gut in zwei Hälften teilen.

Das Jahr war von vielen großen Entscheidungen geprägt. Ich beendete im März mein Studium und entschied mich gegen einen sofortigen Masterplatz. Stattdessen wollte ich arbeiten. Beim Fernsehen, so wie ich es immer wollte. Und so stand ich nach etlichen Bewerbungsgesprächen vor der Entscheidung - München oder Köln? Wo beim Fernsehen wollte ich arbeiten? Ich entschied mich für Köln. Ich lernte das Privatfernsehen von innen kennen. Zumindest einen kleinen Bereich. Fragte ich mich Jahre lang, wer wohl hinter "4 Hochzeiten und eine Traumreise" da im täglichen Programm stecken mag, war ich plötzlich eine von ihnen. Aber wie das in der Branche so ist, stand ich im August wieder vor der Frage, wie es beruflich weitergehen sollte. Wieder standen die Optionen München und Köln im Raum. Der August war der schwerste Monat in diesem Jahr, denn zu all der Unsicherheit kam Unzufriedenheit über meine aktuelle Wohnsituation und private Niederschläge zogen mir den Boden unter den Füßen weg. Doch - nach zahlreichen traurigen und schlaflosen Nächten entschied ich mich fürs Weitermachen. Fürs Durchziehen. Ich muss sagen wie es ist: bis zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich nicht angekommen in Köln, dieser großen neuen Stadt.
Doch dann sollte sich alles ändern.

Ende August bot man mir einen tollen neuen Job an. Einen, der mir sehr entgegen kam. Ich sagte ohne zu zögern zu. Dann setzte ich alles auf eine Karte, kündigte mein damaliges WG-Zimmer und hoffte auf das eigentlich Unmögliche. Entweder sollte ich eine neue Bleibe finden oder ... ja, was eigentlich? Im Prinzip gab es keine andere Option. Als eines Abends der für mich längst abgeschriebene Anruf kam, dass ich in meine Wunsch-WG einziehen darf, konnte ich mein Glück nicht fassen. Es sollte alles wieder gut werden. Ich stemmte meinen Umzug komplett alleine (was ich euch niemals empfehlen würde, by the way) und hatte das unfassbare Glück durch meine Lieblingskollegin/allerbeste Köln-Freundin einen Freundeskreis kennenzulernen, der mich binnen Sekunden ins Herz schloss und in seine Mitte aufnahm. Ich sollte nach sechs Monaten also endlich zur Ruhe finden. Mit meinem neuen Job beim "Perfekten Dinner" fand ich einen guten Arbeitsrhythmus und konnte Köln endlich zu einer Stadt machen, in der ich mir aktuell gut vorstellen kann wohnen zu bleiben. 

Ich weiß, dass auch das nächste Jahr ein entscheidungsreiches werden wird. Ich muss mir erneut Gedanken über meine berufliche Zukunft machen und habe verschiedene Ideen, wo es hingehen soll. Da die Fotografie, die wundervollen Hochzeitspaare und die werdenden Eltern unglaublich erdende und beruhigende Elemente für mich waren, möchte ich meine Passion nicht aus den Augen verlieren. Ich möchte weiterhin eure Hochzeiten festhalten, eure Babybäuche ins schönste Licht setzen und die für euch bedeutsamsten Momente einfangen.

Zusätzlich habe ich noch ein paar weitere Wünsche aufgesetzt. Meinen Vorsatz für 2016 habe ich übrigens ziemlich zufriedenstellend erfüllt. Ich wollte mehr und vehementer "Nein" sagen - das ist mir gelungen. Dadurch habe ich fast nur noch die Dinge getan, die ich wirklich tun wollte. Für 2017 werde ich das beibehalten. Außerdem habe ich mir vorgenommen, noch mehr zu reisen. Durch meinen Job komme ich schon viel rum, doch es ist einfach nicht das selbe. Ich möchte noch mehr sehen, mehr lernen, mehr fotografieren. Und ich möchte noch mehr (er)leben. Heißt: einfach tun, worauf ich Bock habe. Mein recht stark ausgeprägtes Vernunftgefühl steht mir manchmal etwas im Weg. Und wenn es nur heißt, sich spontan zwei Kinofilme nacheinander zu gönnen - irgendwo muss ich ja anfangen ;)

Ich möchte DANKE sagen. Alle, die da draußen an mich glauben, auf mich vertrauen und mich fotografisch an ihrer Seite haben möchten - DANKE, ihr seid großartig! Ich freue mich auf ein neues Jahr mit euch.

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